Der Glasfaserausbau in Sandhausen schreitet planmäßig voran. Nachdem im vergangenen Herbst mit dem offiziellen Spatenstich der Startschuss für das großangelegte Breitbandprojekt gefallen ist, laufen derzeit die Arbeiten in den Bauabschnitten 1 und 2, teilt die NetCom BW mit. Besonders weit fortgeschritten sei der erste Bauabschnitt, wo die Tiefbauarbeiten nahezu abgeschlossen seien. Entsprechend würden hier aktuell bereits Glasfaserleitungen in die verlegten Leerrohre eingezogen. Auch der zentrale Netzverteiler (POP) für diesen Bereich sei installiert worden. Er bilde die technische Grundlage für die spätere Versorgung der erschlossenen Gebäude. Ziel der NetCom BW sei es, den ersten Bauabschnitt noch in diesem Jahr vollständig fertigzustellen.
Parallel dazu werden die Baumaßnahmen Schritt für Schritt auf die weiteren Cluster ausgeweitet. In den kommenden Wochen werden die Arbeiten daher auch im dritten Bauabschnitt beginnen, informiert die NetCom BW im Juli. Zusätzlich werde weiterhin die Backboneanbindung – also die zentrale Versorgungstrasse für Sandhausen – realisiert. Grundsätzlich liege die NetCom BW mit den Maßnahmen im vereinbarten Zeitplan. Die geplante Gesamtfertigstellung des Projekts sei weiterhin bis 2029 vorgesehen. Damit bleibe Sandhausen auf klarem Kurs in Richtung einer zukunftssicheren, gigabitfähigen Breitbandversorgung.
Im Zuge der weiteren Baumaßnahmen kann es vor Ort auch in den kommenden Monaten zu Einschränkungen auf Straßen und Gehwegen kommen. Die NetCom BW bedankt sich daher bei allen Anwohnerinnen und Anwohnern in Sandhausen für ihr Verständnis und ihre Geduld.
Anbindung der eigenen Immobilie immer noch möglich
Mit der Umsetzung der Baumaßnahmen und dem Aufbau der sogenannten passiven Netzinfrastruktur hatte die NetCom BW zuletzt die Netze BW Sparte Dienstleistungen beauftragt. Das Leistungspaket beinhaltet neben dem Verlegen der Leerrohre auch die Montage der Glasfaserkabel, die ausführliche Dokumentation sowie das gesamte Hausanschlussmanagement.
Parallel zur baulichen Umsetzung wird die NetCom BW die zur Datenübertragung aktive Technik aufbauen und installieren. Nach Abschluss aller Arbeiten wird die EnBW-Tochter das Netz schließlich in Betrieb nehmen. Ab diesem Zeitpunkt profitieren alle angebundenen Haushalte von einer gigabitschnellen Internetverbindung – mit Bandbreiten von bis zu 1.000 Mbit/s.
Alle Informationen zum Vorhaben, Produkten und Angeboten der NetCom BW finden Interessenten weiterhin auf der Unternehmenswebseite hier.
Es besteht weiterhin die Möglichkeit, eine Anbindung der eigenen Immobilie an das Glasfasernetz zu beauftragen, jedoch ausschließlich in Gebieten, in denen noch kein Ausbau stattgefunden hat. Bitte erkundigen sie sich hierzu jederzeit bei dem Hausanschlussmanagement der Netze BW unter tk_hausanschluss_nord(at)netze-bw.de.
Erster Spatenstich: Glasfaserausbau startet
Sandhausen und Partner NetCom BW rücken gigabitschnelle Zukunft in greifbare Nähe
Mit dem offiziellen Spatenstich im September 2025 läutete die NetCom BW den Start des großangelegten Ausbaus der Breitbandinfrastruktur in Sandhausen ein - und mittlerweile sind auch die Kolonnen der Firma J. Schuler & Sohn GmbH & Co. KG für die Tiefbauarbeiten in der Hopfengemeinde unterwegs.
Aufbauend auf einer überaus erfolgreichen Vorvermarktung sowie rund einem Jahr intensiver Planungs- und Vorbereitungsmaßnahmen startet das Telekommunikationsunternehmen aus Ellwangen in der Hopfengemeinde nun mit dem Aufbau eines flächendeckenden Glasfasernetzes. Insgesamt sollen rund 1.800 Gebäude an das Highspeed-Netz der EnBW-Tochter angebunden werden und so deren gigabitschnelle und vor allem zukunftssichere Breitbandversorgung sichergestellt werden.
Dementsprechend freudig war die Stimmung auch im Kreis der beim Spatenstich anwesenden Ausbaupartner. Getroffen hatten sich dazu neben Sandhausens Bürgermeister Hakan Günes auch Ortsbaumeister Benjamin Wiegand, NetCom BW Geschäftsführer Nicholas Prinz und Account Manager Giacomo Stifanelli, Netze BW Projektleiter Tim Gebhard sowie weitere Vertreter der am Bau beteiligten Unternehmen.
„Als Bürgermeister erlebe ich jeden Tag, wie wichtig digitale Vernetzung für unsere Bürgerinnen und Bürger ist. Der heutige Tag markiert deshalb mehr als den Beginn eines technischen Projekts: Er ist ein großer Schritt zur digitalen Modellgemeinde und damit ein Schritt, der die Lebensqualität und Wettbewerbsfähigkeit unserer Gemeinde weiter verbessern wird. Wir werden den Ausbau daher weiterhin aktiv begleiten und alles daransetzen, dass die Umsetzung reibungslos verläuft, damit Sandhausen schon bald von einem modernen Glasfasernetz profitiert“, sagt der Sandhäuser Bürgermeister Hakan Günes.
„Wir freuen uns, dass Sandhausen mit dem heutigen Tag den nächsten großen Schritt in Richtung einer digitalen Zukunft macht und Teil unseres Glasfaserlandes wird“, zeigt sich Nicholas Prinz glücklich über den Beginn der Bauarbeiten. „Unser Dank gilt sowohl den Bürgerinnen und Bürgern für ihr Vertrauen in unser Unternehmen als auch der Gemeinde Sandhausen für die hervorragende Zusammenarbeit. Nur durch dieses gemeinsame Engagement konnten wir den Weg bis hierhin so erfolgreich gestalten. Für uns gilt es nun, den Ausbau effizient umzusetzen und dafür zu sorgen, dass Sandhausen schon bald von einer leistungsstarken Breitbandversorgung profitiert.“
Erfolgen wird der in Kürze beginnende Ausbau nach dem FTTB-Prinzip (Fiber-to-the-Building): Voraussichtlich ab Oktober werden dazu zahlreiche Kilometer Leerrohre und Glasfaserleitungen unter die Erde gebracht. Verlegt werden die Glasfaserkabel dabei vorwiegend im offenen Graben über die örtlichen Verteiler und die Grundstücke bis hin zu den vom Ausbau profitierenden Gebäuden. Um die baulichen Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort möglichst gering zu halten, wird dabei auch bereits vorhandene Infrastruktur einbezogen. Grundsätzlich ist dennoch zu beachten, dass es im Zuge der Tiefbaumaßnahmen zu Einschränkungen auf Straßen und Gehwegen kommen kann. Die NetCom BW bittet die Anwohnerinnen und Anwohner vor Ort dafür um Verständnis.
Ja zum Glasfaserausbau in Sandhausen
NetCom BW stattet die Hopfengemeinde mit Highspeed-Internet aus
Die Nachricht sorgte für große Freude: „Die NetCom BW hat nach eingehender Prüfung entschieden, das geplante Ausbauprojekt in Sachen Glasfaserinternet in die Tat umzusetzen und Sandhausen an das unternehmenseigene Highspeed-Netz anzubinden. Damit können wir die Infrastruktur mit gigabitfähigen Anschlüssen weiter verbessern. Unsere Hopfengemeinde macht damit einen weiteren großen Schritt zur digitalen Modellgemeinde. Das finde ich natürlich absolut super“, sagt Bürgermeister Hakan Günes
Die Vorvermarktungsphase für das Glasfaserausbauprojekt in Sandhausen lief bis Ende November 2023. Dabei wurde das von der NetCom BW anvisierte Ziel, 40 Prozent der Gebäudeeigentümer von einem Glasfaseranschluss zu überzeugen, mit 39 Prozent Vorvermarktungsquote nicht vollständig erreicht. Trotzdem prüfte die EnBW-Tochter, ob das Ausbauprojekt wirtschaftlich doch noch rentabel umgesetzt werden kann und bat um etwas Geduld. Das Warten hat sich nun gelohnt, denn zum Abschluss dieser Prüfung fiel die Entscheidung positiv aus – positiv nicht zuletzt für die Hopfengemeinde.
Beim anvisierten Ausbauprojekt des Glasfaserinternets der NetCom BW GmbH und der Gemeinde Sandhausen sollen im ersten Schritt nun insgesamt 1.300 der 3.300 Haushalte an das unternehmenseigene Highspeed-Netz angebunden werden. Es handelt sich dabei um die Haushalte, die in der Vorvermarktung einen Vorvertrag mit der NetCom BW abgeschlossen hatten. Unter anderem könne nun die Ausschreibung der Gewerke für den Baustart beginnen, sagt Key Account Manager der NetCom BW Giacomo Stifanelli beim Vor-Ort-Termin. Die Feinplanung nehme selbstverständlich noch ein paar Tage in Anspruch. „Wir erarbeiten nun einen Zeitplan, den wir in der zweiten Jahreshälfte präzise kommunizieren können.“ Dann werde man auch die Bürgerinnen und Bürger wieder rechtzeitig informieren.
Im Januar 2023 hatte die Gemeinde einen Kooperationsvertrag mit der NetCom BW geschlossen. In der über vier monatigen Vorvermarktungsphase für Glasfaserprodukte bis Ende November ging es darum, möglichst viele Anwohnerinnen und Anwohner von der Beauftragung eines Glasfaserhausanschlusses zu überzeugen.