Gemeinde Sandhausen

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Spendenlauf am Friedrich-Ebert-Gymnasium: Sponsoren weckten den Ehrgeiz der Schüler

Artikel erschienen am 13.05.2016

Bürgermeisterstellvertreter Frieder Flory (l.) freute sich mit Schulleiter OSTD Peter Schnitzler (2.v.r.) und WRS-Rektorin Christa Ernst (r.) über die Spenden für die Schulhofneugestaltung

Sparkassen-Filialdirektor Frank Pichler (2.v.l.) hatte einen dicken Scheck mitgebracht

Bürgermeisterstellvertreter Frieder Flory (l.) freute sich mit Schulleiter OSTD Peter Schnitzler (2.v.r.) und WRS-Rektorin Christa Ernst (r.) über die Spenden für die Schulhofneugestaltung

Sparkassen-Filialdirektor Frank Pichler (2.v.l.) hatte einen dicken Scheck mitgebracht

Wenn eine Schule für ein schulinternes Projekt um Spenden bittet, ist das normalerweise eine sehr zähe Angelegenheit und die Spenden sprudeln nicht gerade. Besser klappt das schon, wenn man eine gute Idee hat und  viele Mitkämpfer für die gute Sache gewinnen kann. So geschehen am Friedrich-Ebert-Schulzentrum in Sandhausen, das für die Umgestaltung und Verschönerung des Schulhofes dringend auf Spenden angewiesen ist. Wie diese Verschönerung im konkreten Fall aussieht, wurde den Schülerinnen und Schülern bei der Einweihung der neuen Workout-Station vorgeführt.

Dieses ausgesprochen stabile Klettergerüst, das sowohl für Kinder, als auch für Jugendliche und Erwachsene geeignet ist, wurde mit Spenden in Höhe von über 12.000 € finanziert, an denen sich besonders die Sparkasse und Volksbanken beteiligten. Bei der gemeinsamen Einweihung durch Sponsoren, Lehrkörper und Schülern wurde auch gleich vorgeführt, wie vielfältig sich dieses Klettergerüst nutzen lässt. Die Schüler zeigten effektive Kraftübungen und einige Schülerinnen Reckübungen, die den Zuschauerinnen und Zuschauern den Atem stocken ließen (s.B.r.).

Die Gemeinde hatte seit 2015 90.000 € in die Neugestaltung des Pausenhofs investiert. Hinzu kamen Spenden in Höhe von 19.000 €. Weitere wurden in Aussicht gestellt. Als nächstes sind einige sogenannte Lümmelbänke und Fußballtore geplant, für die wieder eine erhebliche Spendensumme erforderlich ist. Und hierfür wurden nun die Schülerinnen und Schüler und deren soziales Umfeld mit der Durchführung eines Spendenlaufes gleich mit ins Boot geholt. Bei diesem Spendenlauf ging es für die Schüler darum, vorab mit Sponsoren zu vereinbaren, dass diese für jede gelaufene Runde des Schülers einen bestimmten Betrag als Spende zur Verfügung stellen. Und für die Schüler ging es dann natürlich darum, möglichst viele Runden zu laufen, um den Spendenbetrag insgesamt möglichst hoch werden zu lassen.


Calisthenics (Eigengewichtübungen) auf dem Pausenhof

Calisthenics (Eigengewichtübungen) auf dem Pausenhof

Da die einzelne Runde rund um das Schulzentrum mit ca. 500 m doch recht lang war, hatten viele Sponsoren hierfür einen halben, ganzen oder sogar noch höheren Eurobetrag pro Runde ausgelobt und bei vielen Läuferinnen und Läufern standen 4, 5 oder sechs Sponsoren auf dem Zettel, sodass jeder einzelne Runde mit einem namhaften Betrag zu Buche schlug. Das spornte natürlich unglaublich an und die Schülerinnen und Schüler gaben ihr Bestes und liefen fast bis zur Erschöpfung. Bei etlichen Mitläufern summierte sich das dann durchaus in der Höhe von 50-100 € auf und bei insgesamt deutlich über 1000 Schülerinnen und Schülern am Schulzentrum, die mitliefen, dürfte das Gesamtspendenaufkommen für die Lümmelbänke und Fußballtore ausreichend gewesen sein. (fwu)