Gemeinde Sandhausen

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Umfrage zu Radschnellverbindung

Artikel erschienen am 11.11.2021
Bei der Befragung zum Radschnellweg Mannheim-Schwetzingen-Walldorf-Wiesloch werden drei Trassenvarianten für einen möglichen Radschnellweg zwischen dem Hauptbahnhof in Mannheim und Wiesloch vorgestellt. Foto: iStock/anyaberkut
Bei der Befragung zum Radschnellweg Mannheim-Schwetzingen-Walldorf-Wiesloch werden drei Trassenvarianten für einen möglichen Radschnellweg zwischen dem Hauptbahnhof in Mannheim und Wiesloch vorgestellt. Foto: iStock/anyaberkut

Online-Bürgerbeteiligung für die Machbarkeitsstudie der Radschnellverbindung beginnt

Vier Wochen lang können Hinweise für die Verläufe der möglichen Trassenvarianten der Radschnellverbindung eingereicht werden: Für die nächste Radschnellverbindung in der Region wird eine Machbarkeitsstudie erstellt. Während die Verbindung zwischen Heidelberg und Mannheim vom Land Baden-Württemberg weiter betrieben wird und sich die Städte Mannheim, Weinheim und Viernheim grundsätzlich über eine länderübergreifende Verbindung einig sind, soll nun auch nach Möglichkeiten gesucht werden, wie eine Verbindung von Mannheim über Brühl und Schwetzingen nach Walldorf und Wiesloch aussehen könnte.

Nachdem die Machbarkeitsstudie im Mai dieses Jahres an die R+T Verkehrsplanung GmbH vergeben worden war, wurden zunächst Datengrundlagen wie Bevölkerungsdaten, Siedlungsentwicklung, Infrastruktur, vorhandene Verkehrsplanungen, Radwegekonzepte und Restriktionsflächen hinsichtlich des Naturschutzes ausgewertet. Auf dieser Basis wurden nun mehrere Trassenvarianten für den Radschnellweg identifiziert. Die Machbarkeitsstudie wird federführend vom Verband Region Rhein-Neckar koordiniert. Die Stadt Mannheim und der Rhein-Neckar-Kreis sind Kooperationspartner des Projekts und begleiten das Vorhaben gemeinsam mit den Anrainerkommunen durch Mitarbeiter aus den Fachabteilungen und politischen Vertretern in einem Arbeitskreis.

Diese Trassenvarianten werden jetzt vergleichend in einer Online-Beteiligung vorgestellt und dabei Rückmeldungen aus der Bevölkerung gesammelt. Seit dem 8. November können sich Bürgerinnen und Bürger unter folgendem Link an dieser Online-Abfrage beteiligen, über die Trassenvarianten abstimmen und auch Hinweise für die weitere Planung liefern:

http://www.RadschnellwegVRRN.rt-verkehr.de

Es erfolgt eine Weiterleitung auf die Seite der finnischen Spezialfirma für Online-Befragungen „Maptionnaire“, die Hunderte solcher Befragungen hostet.
Auch die Teilnahme via Smartphone ist über den folgenden QR-Code möglich:

Aufgrund der enthaltenen interaktiven Kartendarstellungen ist es aber komfortabler, mit einem PC oder Tablet teilzunehmen.

„Mit dieser Art von Bürgerbeteiligung erhalten wir Hinweise, Informationen und Anregungen mit wertvollen Vorort-Kenntnissen. Die Qualität der Machbarkeitsstudie profitiert von der Mitarbeit der Bevölkerung. Die Online-Umfragen ermöglichen es, dass frühzeitig eine ganze Reihe von Anregungen einfließen können“, sagte Lutz Lindner, Referent für Mobilität und Verkehr der Verbandes Region Rhein-Neckar, der die Studie in Auftrag gegeben hat.
Die Online-Befragung wird voraussichtlich am 2. Advent (5. Dezember) beendet, dann werden die Rückmeldungen ausgewertet und fließen in die Untersuchung ein, um eine Vorzugstrasse im Korridor zu finden.
Eine Übersicht zu den anderen geplanten Radschnellwegen in der Region ist auf der Homepage des Verbandes zu finden:

https://www.m-r-n.com/was-wir-tun/themen-und-projekte/projekte/radfahren-rhein-neckar