Gemeinde Sandhausen

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Ein Paradies für Insekten - Sandhausen fördert Blüh- und Gras-Krautflächen


Die Blühflächen und Gras-Krautstreifen entstanden im Norden Sandhausens Im Strang, im Gewann Steinigtenäcker und im Süden bei den Sandhäuser Höfen. Hier: Eine Blühwiese im Gewann Steinigtenäcker

Die Blühflächen und Gras-Krautstreifen entstanden im Norden Sandhausens Im Strang, im Gewann Steinigtenäcker und im Süden bei den Sandhäuser Höfen. Hier: Eine Blühwiese im Gewann Steinigtenäcker

Förderfähig ist die Anlage einer mehrjährigen Blühfläche auf einem Acker oder auf einem Ackerrandstreifen sowie die Umwandlung von Äckern in Gras-Krautflächen (s.o.) und ihre Beibehaltung.

Förderfähig ist die Anlage einer mehrjährigen Blühfläche auf einem Acker oder auf einem Ackerrandstreifen sowie die Umwandlung von Äckern in Gras-Krautflächen (s.o.) und ihre Beibehaltung.

Es gibt immer weniger Insekten, Vögel und Kleinsäuger. Dies hat Folgen für das gesamte Ökosystem.

Insekten sind nicht nur für die Bestäubung von Pflanzen wichtig. Sie reduzieren Schädlinge und dienen anderen Arten als Nahrungsquelle.

Um dem Insektensterben entgegenzutreten, hat der Gemeinderat das Förderprogramm „Blühstreifen und Blühwiesen für Sandhausen“ ins Leben gerufen, das ab 2020, und zunächst für 5 Jahre, 20.000 € pro Jahr zur Förderung von Blühflächen bereitstellt.

Bei der Entwicklung und Umsetzung des Förderprogramms in Sandhausen standen neben dem Amt für Landwirtschaft der Landschaftserhaltungsver-
band des Rhein-Neckar-Kreises beratend zur Seite.

5,8 Hektar Blühfläche wurden im Rahmen des Förderprogramms auf Sandhäuser Gemarkung angelegt, die Insekten, insbesondere Bienen als Lebensraum und Niederwild sowie anderen bedrohten Tierarten der Feldflur als Rückzugsraum zur Verfügung stehen.


Die Sonnenblumen stehen schon für die nächste Blühphase bereit.

Die Sonnenblumen stehen schon für die nächste Blühphase bereit.

Teilgenommen haben vier Landwirte, die sich für 5 Jahre verpflichtet haben diese Flächen zu erhalten.

Die Blühmischung „Blühbrache Vielfalt“, die regionale (=autochthone) Wildpflanzen wie Lein, Sonnenblume, Borretsch, Gelbsenf, Wilde Möhre, Wilde Malve oder Färberkamille enthält, kommt bei Schmetterlingen, Bienen und Co. sehr gut an. Selbst im Winterhalbjahr bieten die verblühten Pflanzen ein Nahrungsangebot für Vögel.

Bitte beachten Sie: Dies ist eine Naturschutzmaßnahme der Gemeinde! Hunde sollten daher unbedingt an der Leine geführt werden und nicht über diese Flächen laufen.