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Awo-Lädle wird mit 24.000 Euro bedacht


Die Deutsche Fernsehlotterie hat das von der Awo Sandhausen betriebene Awo-Lädle mit einer Sonderförderung in Höhe von 24.000 Euro bedacht. Bei der offiziellen Fördermittelübergabe würdigte Bürgermeister Hakan Günes das Engagement der ehrenamtlichen Mitarbeiter – es sei „ganz große Klasse“, was hier an Ort und Stelle für bedürftige Menschen geleistet werde. „Wir wissen, was wir an der Awo in Sandhausen haben.“ Auch die Gemeinde habe sich sehr darüber gefreut, dass die Fernsehlotterie das Awo-Lädle mit 24.000 Euro bedenke, schließlich werde die Förderung den Menschen vor Ort zugutekommen.Awo-Vorsitzender Kosta Kasimatis (v. l.), Bettina Latsch, Geschäftsführerin des Awo-Kreisverbands Rhein-Neckar, Martina Kasimatis, Leiterin des Awo-Lädles Sandhausen, Stephan Masch, Repräsentant der Deutschen Fernsehlotterie und Bürgermeister Hakan Günes.

Wie Fernsehlotterie-Repräsentant Stephan Masch erklärte, müssten für die ausgeschüttete Sonderförderung keinerlei Eigenmittel durch den Trägerverein aufgebracht werden. So hätten Sachkosten für die Ausstattung Kosten für Lebensmittel, Unterhaltskosten für Fahrzeuge und die gestiegenen Energiekosten temporär durch diese einmalige Unterstützung abgefangen werden können.

Das durch die Awo Sandhausen betriebene Awo-Lädle ist der erste Awo-Sozialladen im Rhein-Neckar-Kreis und leistet einen großen Beitrag zur Nachhaltigkeit der Sozialarbeit im Umland. Er ist in aller Munde und ein gelebtes Beispiel gemeinsamer Hilfe gegen Armut. Hier bekommen bedürftige Menschen nicht nur Lebensmittel, sondern auch ein offenes Ohr, was für sie nicht minder von Bedeutung ist. Das Awo-Lädle ist für Arbeitssuchende, Familien, Alleinstehende, Rentner mit geringer Rente, Berufstätige mit geringem Einkommen, Asylsuchende, flüchtende Menschen und auch Obdachlose eine Anlaufstelle.

In Sandhausen leisteten die Ehrenamtlichen Fantastisches, sagte Bettina Latsch, Geschäftsführerin des Awo-Kreisverbands. „Auf euch sind wir alle stolz“, betonte sie. Mit Laudenbach gemeinsam sei der Sandhäuser Ortsverein der aktivste.

„Nur dank unserer Mitspielerinnen und Mitspieler und des damit verbundenen Vertrauens in unsere Soziallotterie können wir hier in Sandhausen helfen. Mit unserer Förderung möchten wir dazu beitragen, Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit erlebbar zu machen. Ich bin allen Projekt-Akteuren dankbar, die sich für Menschen einsetzen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen“, sagte Stephan Masch. Im Jahr 2023 wurden mehr als 50 Millionen Euro an über 360 soziale Projekte in Deutschland durch die Deutsche Fernsehlotterie ausgeschüttet. 38 Projekte davon wurden in Baden-Württemberg mit einer Gesamtsumme von rund 5 Millionen Euro gefördert.

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Redakteur / Urheber
Pressestelle Gemeinde Sandhausen